Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle über den Onlineshop der Lichtbringer IT GmbH (nachfolgend „Anbieter") geschlossenen Verträge über die Bereitstellung digitaler Inhalte zum Download.
(2) Vertragspartner ist die Lichtbringer IT GmbH, Koblenzer Straße 1, 57072 Siegen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen, HRB 12881, vertreten durch den Geschäftsführer Marco Saßmannshausen, USt-IdNr.: DE350233118.
(3) Der Onlineshop richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, d. h. an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung des Shops und der Bestellung ausgeschlossen.
(4) Der Kunde bestätigt mit seiner Registrierung bzw. Bestellung, dass er als Unternehmer handelt. Der Anbieter ist berechtigt, einen geeigneten Nachweis der Unternehmereigenschaft zu verlangen (z. B. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, USt-IdNr.).
(5) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Dies gilt auch, wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt über seinen Onlineshop digitale Inhalte (z. B. Software, Dateien, Dokumente, Medieninhalte, Vorlagen, Lizenzen) zum entgeltlichen Download bereit.
(2) Die genaue Beschaffenheit, der Funktionsumfang und die technischen Voraussetzungen der jeweiligen digitalen Inhalte ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Onlineshop.
(3) Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, erwirbt der Kunde ein einfaches (nicht ausschließliches), nicht übertragbares Nutzungsrecht an den digitalen Inhalten im Rahmen der jeweils geltenden Lizenzbedingungen (vgl. § 8).
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der digitalen Inhalte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar.
(2) Der Kunde gibt durch Abschluss des Bestellvorgangs (Klick auf den Bestell-Button) ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen digitalen Inhalte ab.
(3) Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per automatisierter E-Mail (Eingangsbestätigung). Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
(4) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder die digitalen Inhalte zum Download bereitstellt – je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle im Onlineshop angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise in Euro zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
(2) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Onlineshop angegebenen Preise.
(3) Die Zahlung erfolgt über die im Onlineshop angebotenen Zahlungsmethoden. Der Anbieter behält sich vor, bestimmte Zahlungsarten von einer Bonitätsprüfung abhängig zu machen oder nur bestimmten Kunden anzubieten.
(4) Sofern nicht anders vereinbart, ist der Kaufpreis sofort mit Vertragsschluss fällig.
(5) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(6) Dem Kunden steht ein Aufrechnungsrecht nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 5 Bereitstellung und Download
(1) Nach vollständigem Zahlungseingang stellt der Anbieter die bestellten digitalen Inhalte unverzüglich zum Download bereit. Der Kunde erhält einen Download-Link per E-Mail oder über sein Kundenkonto.
(2) Der Download-Link ist ab Bereitstellung für einen Zeitraum von 365 Tagen gültig, sofern in der Produktbeschreibung nichts anderes angegeben ist. Nach Ablauf dieses Zeitraums erlischt der Anspruch auf erneuten Download. Der Anbieter kann auf Anfrage einen neuen Download-Link bereitstellen, ist hierzu jedoch nicht verpflichtet.
(3) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die heruntergeladenen Inhalte ordnungsgemäß zu sichern (Backup). Der Anbieter übernimmt keine Verpflichtung zur dauerhaften Vorhaltung oder erneuten Bereitstellung bereits heruntergeladener Inhalte.
(4) Der Kunde stellt sicher, dass seine technische Infrastruktur (Hardware, Software, Internetverbindung) die in der Produktbeschreibung genannten Systemvoraussetzungen erfüllt. Der Anbieter haftet nicht für Probleme, die auf eine unzureichende technische Ausstattung des Kunden zurückzuführen sind.
§ 6 Kein Widerrufsrecht
(1) Da sich der Onlineshop ausschließlich an Unternehmer richtet, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB.
(2) Ein freiwilliges Rückgaberecht wird nicht eingeräumt, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird.
§ 7 Mängelgewährleistung
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die digitalen Inhalte zum Zeitpunkt der Bereitstellung der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen und nicht mit Rechten Dritter belastet sind, die der vertragsgemäßen Nutzung entgegenstehen.
(2) Offensichtliche Mängel sind vom Kunden unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung, schriftlich (E-Mail genügt) zu rügen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung zu rügen. Bei Versäumung der Rüge gelten die digitalen Inhalte als genehmigt (§ 377 HGB).
(3) Bei berechtigten Mängelrügen leistet der Anbieter nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Bereitstellung eines mangelfreien digitalen Inhalts oder durch Beseitigung des Mangels.
(4) Schlägt die Nacherfüllung nach angemessener Frist oder nach dem zweiten Versuch fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung des Kaufpreises verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
(5) Die Gewährleistungsfrist beträgt ein (1) Jahr ab Bereitstellung der digitalen Inhalte, soweit gesetzlich zulässig.
(6) Weitergehende Gewährleistungsansprüche – insbesondere Schadensersatzansprüche – richten sich nach § 9 dieser AGB.
§ 8 Nutzungsrechte und Lizenzbedingungen
(1) Mit vollständiger Zahlung des Kaufpreises räumt der Anbieter dem Kunden ein einfaches (nicht ausschließliches), nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den erworbenen digitalen Inhalten ein, sofern nicht in der Produktbeschreibung oder in gesonderten Lizenzbedingungen etwas anderes bestimmt ist.
(2) Das Nutzungsrecht ist auf den eigenen geschäftlichen Gebrauch des Kunden beschränkt. Eine Weitergabe, Weiterveräußerung, Vermietung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Überlassung an Dritte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
(3) Sofern für einzelne Produkte gesonderte Lizenzbedingungen (z. B. Endnutzer-Lizenzvereinbarungen / EULA) gelten, werden diese vor dem Kauf angezeigt und gehen im Falle eines Widerspruchs diesen AGB vor.
(4) Der Kunde darf die digitalen Inhalte nicht dekompilieren, disassemblieren oder in sonstiger Weise zurückentwickeln (Reverse Engineering), es sei denn, dies ist nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften (insbesondere §§ 69d, 69e UrhG) ausdrücklich erlaubt.
(5) Bei Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen ist der Anbieter berechtigt, das eingeräumte Nutzungsrecht mit sofortiger Wirkung zu widerrufen. Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Der Anbieter haftet ferner unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder bei Übernahme einer Garantie.
(6) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
§ 10 Höhere Gewalt
(1) Der Anbieter haftet nicht für die Unmöglichkeit oder Verzögerung der Leistung, soweit diese durch höhere Gewalt oder sonstige zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht vorhersehbare Ereignisse verursacht wird, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Streik, behördliche Anordnungen, Ausfall von Telekommunikationsnetzen oder Rechenzentren, DDoS-Angriffe).
(2) Der Anbieter wird den Kunden unverzüglich über das Vorliegen eines Falls höherer Gewalt informieren. Dauert der Zustand höherer Gewalt länger als drei (3) Monate an, sind beide Parteien berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
§ 11 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
(2) Einzelheiten zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die unter https://shop-customizing.de/Datenschutz abrufbar ist.
(3) Soweit der Anbieter im Rahmen der Vertragserfüllung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 12 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke der Vertragsdurchführung zu verwenden.
(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die (a) öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass die empfangende Partei dies zu vertreten hat, (b) der empfangenden Partei bereits vor Offenlegung bekannt waren, (c) von einem Dritten rechtmäßig ohne Vertraulichkeitsverpflichtung erlangt wurden, oder (d) aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
(3) Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus für einen Zeitraum von drei (3) Jahren fort.
§ 13 Kundenkonto
(1) Für die Nutzung des Onlineshops kann die Einrichtung eines Kundenkontos erforderlich sein. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(2) Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und haftet für sämtliche Aktivitäten, die unter Verwendung seines Kundenkontos vorgenommen werden, sofern er den Missbrauch nicht zu vertreten hat.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis von einem Missbrauch seines Kundenkontos erlangt.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, ein Kundenkonto vorübergehend zu sperren oder dauerhaft zu löschen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass die Zugangsdaten von einem unbefugten Dritten genutzt werden oder der Kunde gegen diese AGB verstößt.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt (salvatorische Klausel). An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
(5) Die jeweils aktuelle Fassung der AGB ist im Onlineshop des Anbieters abrufbar.
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